Sonja Priebus MA

Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Doktorandin)

Sonja Priebus (M. A.)

Fakultät für Humanwissenschaften (FHW)
Bereich Politikwissenschaften (PW)
Zschokkestr. 32, 39104, Magdeburg, G40-301
Sprechzeiten: Sprechstunde im WS2019/20: dienstags 13:00-14:30 Uhr
Informationen

 

2017: Erste umfassende Darstellung von Akteuren und Politikfeldern in Sachsen-Anhalt

 

th

 Politik und Regieren in Sachsen-Anhalt, Springer VS 2017, zusammen mit Hendrik Träger

Abstract

Ein Vierteljahrhundert nach der (Wieder-)Gründung von Sachsen-Anhalt bietet der Band eine umfangreiche Analyse der Entwicklung des Landes seit 1990 und, sofern dies beim jeweiligen Thema möglich ist, einen Vergleich mit anderen (ostdeutschen) Bundesländern. Das interdisziplinär zusammengesetzte Autorenteam beschäftigt sich mit der Geschichte des Landes und untersucht sowohl die politischen beziehungsweise gesellschaftlichen Institutionen und Akteure als auch die auf Landesebene relevanten Politikfelder. Ein wiederkehrendes Thema sind dabei die aktuellen Herausforderungen und Chancen für Sachsen-Anhalt. Außerdem berichten mit einem ehemaligen Ministerpräsidenten und einem früheren Innenstaatssekretär zwei politische Praktiker aus der Perspektive von Insidern.Die Beiträge widmen sich unter anderem den folgenden Fragen: Was prägte Sachsen-Anhalt in den vergangenen 25 Jahren? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten weist das Land im Vergleich zu den anderen (ostdeutschen) Bundesländern auf? Gibt es etwas „typisch sachsen-anhaltisches“?

 


  

 

Vita

 

Berufserfahrung

 

Otto-von-Guericke Universität Magdeburg

Seit Oktober 2019

  • Studienfachberaterin für den Master European Studies (beide Vertiefungsrichtungen)

Seit April 2014

  •  Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang European Studies

Universität Leipzig

April 2012- Juli 2013

  •  Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Politikwissenschaft

 


  

Ausbildung

 

Otto-von-Guericke Universität Magdeburg, Fakultät für Humanwissenschaften

2019

  • Promotion mit dem Titel "Die postsozialistischen Verfassungsgebungen Ungarns im Vergleich. Die Gestaltungsmacht über Verfahrensregeln als Bedingung für Scheitern und Erfolg" (Abgabe im Januar 2019)

Universität Leipzig

2005 - 2010

  •  Studium der Politikwissenschaft und Anglistik (M.A.)

 


 

Vorträge

 

  • "Safeguarding the rule of law by means of infringement procedures?", zusammen mit Lisa H. Anders, DVPW-Kongress, 25.-28.09.2018, Frankfurt am Main
  • Expertin für Ungarn, DVPW-Podiumsdiskussion „An den Grenzen der Demokratie? Zur Krise von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Mittel- und Osteuropa I“, DVPW-Kongress, 25.-28.09.2018, Frankfurt am Main
  • "Die Asyl- und Flüchtlingspolitik Ungarns (2015-2017)", zusammen mit Paula Beger, Forum Hungaricum, 11.07.2017, Botschaft von Ungarn in Berlin
  • "Das ungarische Wahlsystem im Zentrum strategischen Institutionendesigns", 30. Deutsch-Ungarische Juristentagung vom 29. bis 31. Mai 2015 im Institut für Ostrecht in Regensburg
  • „Was nicht passt, wird passend gemacht – Die ungarische Verfassung als Instrument“, Tagung der Sektion „Vergleichende Politikwissenschaft“ der DVPW zum Thema „Weltregionen im Vergleich: Polity, Politics and Policy“, 25.-27.02.2015, Hamburg
  • "Opinion polling á la carte? Divided public opinion in the Hungarian constitution-making process – Surveys and results",  Verfassunggebung in konsolidierten Demokratien: Neubeginn oder Verfall eines politischen Systems? Internationale Konferenz des Donau-Instituts der Andrássy Universität Budapest aus Anlass des im April 2011 verabschiedeten ungarischen Grundgesetzes, 15. bis 17. April 2013, Andrássy Universität Budapest

 


 

Publikationen

 

Herausgeberschaft

 

 

th 

 

         Politik und Regieren in Sachsen-Anhalt, Springer VS 2017, zusammen mit Hendrik Träger

 

 

 

 


 

 

Zeitschriftenaufsätze und Buchkapitel

 

Milchram, Sonja: Á la Carte Opinion Polling? Divided Public Opinion in the Hungarian Constitution-Making Process, in: Ellen Bos/Kálmán Pócza (Hrsg.): Verfassunggebung in konsolidierten Demokratien: Neubeginn oder Verfall eines politischen Systems?. Baden-Baden: Nomos, 2014, S. 329-345. 

 

Ungarn nach den Parlamentswahlen 2014 – Alles beim Alten?, in: Südosteuropa Mitteilungen, Jg. 54, Heft 5-6/2014, S. 72-89.

 

Strategische Institutionenpolitik. Inhalte, Effekte und Risiken der Parlamentsreformen in Ungarn seit 2010, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, Jg. 46, 2/2015, S. 292-309 (mit Astrid Lorenz).

 

Hungary, in: Anna Fruhstorfer/Michael Hein (Hrsg.): Constitutional Politics in Central and Eastern Europe: From Post-Socialist Transition to the Reform of Political Systems. Wiesbaden: Springer VS, 2016, S. 101-143.

 

Das ungarische Wahlsystem im Zentrum eines strategischen Institutionendesigns, in: Herbert Küpper/Csaba Láng/Zoltán Csehi (Hrsg.): Vier Jahre ungarisches Grundgesetz. Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang. Band 80 der Studienreihe des Instituts für Ostrecht, 2016, S. 65-87.

 

Die Asyl- und Flüchtlingspolitik Ungarns in der Krise – Politikgestaltung zwischen nationaler Instrumentalisierung und europäischen Standards, in: Südosteuropa Mitteilungen, Jg. 57, Heft 2/2017, S. 30-47 (mit Paula Beger).

 


 

Forschungsschwerpunkte

 

  •  Verfassungspolitik: Verfassungsgebungen, Verfassungsreformen und Verfassungsänderungen; Spiel politischer Akteure mit Verfassungsregeln
  • Abbau von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union und Handlungsoptionen der EU (Verfahren nach Art. 7 EUV, Vertragsverletzungsverfahren, Rechtsstaatsmechanismus etc.)
  • Das politische System Ungarns seit 1989, insbesondere Entwicklungen und Tendenzen seit 2010
  • Systemtransformation und Demokratieentwicklung in den Staaten Mittelosteuropas (insbesondere Visegrád-Staaten)
  • Europäisierung der politischen Systeme der Staaten Mittelosteuropas 

 


 

Lehrveranstaltungen
  • Demokratieabbau in den EU-Mitgliedstaaten - Rechtliche und politische Handlungsmöglichkeiten der EU ( Link zur LV im LSF )
  • Einführung in die Europäischen Studien (PSTWA) ( Link zur LV im LSF )
  • Systemtransformation in Mittel- und Osteuropa 1989/90. Der Übergang zur Demokratie und seine Folgen ( Link zur LV im LSF )

Letzte Änderung: 20.11.2019 - Ansprechpartner:

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