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The End of Multilevel Governance as we Know it
Frau Prof. Dr. Eva G. Heidbreder veröffentlichte am 25. Juni 2026 im Jean Monnet Network PROSPER ein Policy Brief zum Thema "The End of the Multilevel Governance as we Know it: What is the "R" in the Envisaged NRPPS for the next long-term EU Budget?"
In diesem Policy Brief analysiert Frau Heidbreder die geplanten National und Regional Partnership Plans (NRPPs) im Rahmen des nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen der EU (2028-2034). Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Reform der EU-Haushaltssteuerung das Zusammenspiel zwischen EU, Mitgliedstaaten und Regionen verändert und welche Folgen dies für die Kohäsionspolitik und das Mehrebenensystem der Europäischen Union haben könnte.
Das Paper ist auf der Website des PROSPER Networks zu finden.
Akademischer Abend des Evangelischen Hochschulbeirats am 1. Juni 2026
"Stellschrauben der Macht -- Optionen für Hochschule, Kirchen und Medien" -- unter diesem Titel fand am 1. Juni 2026 im Hörsaal 6 der Otto-von-Guericke Universität ein weiterer akademischer Abend des Evangelischen Hochschulbeirats statt. Die Veranstaltung bot Raum für ein offenes und vielschichtiges Gespräch über aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen.
In einer Podiumsdiskussion eröterten Prof. Dr. Jens Strackeljan (Rektor der OVGU), Dr. Jan Lemke (Präsident des Landeskirchenamtes), Prof. Dr. Claudia Nothelle (Professorin für Fernsehjournalismus) und David Begrich (Miteinander e. V.) unter der Gesprächsleitung von Prof. Dr. rer. pol. Eva G. Heidbreder die gesellschaftlichen Herausforderungen politischer Veränderungen mit Blick auf die bevorstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand insbesondere die zunehmende Zustimmung zur AfD in Sachsen-Anhalt und die Frage, welche Verantwortung Medien, Wissenschaft und Kirche in diesem Zusammenhang tragen.
Während der anschließenden Podiumsdiskussion wurde die Bedeutung unabhängiger Medien für eine informierte öffentliche Debatte hervorgehoben. Mit Blick auf die Wissenschaft in Sachsen-Anhalt betonten die Teilnehmenden den hohen Stellenwert von Forschungsfreiheit und internationalem akademischen Austausch für den gesellschaftlichen Fortschritt. Zudem wurde die Rolle der Kirchen als Ort des Dialogs und der gesellschaftlichen Orientierung in Zeiten politischer und sozialer Herausforderungen diskutiert.
Abschließend wurden Fragen aus dem Publikum beantwortet. Diese machten deutlich, dass sich Menschen unterschiedlicher Jahrgänge intensiv mit den zukünftigen Herausforderungen in Sachsen-Anhalt auseinandersetzen und die Veranstaltung als Gelegenheit nutzen, ihre Perspektiven einzubringen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Die Podiumsdiskussion eröffnete unterschiedliche Blickwinkel auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und bot zahlreiche Denkanstöße. Die Teilnehmenden betonten die Bedeutung von offenem Dialog, demokratischer Teilhabe und gesellschaftlicher Verantwortung. Damit leistete die Veranstaltung einen wertvollen Beitrag zur Reflexion über Zusammenhalt, Demokratie und die Zukunft des gesellschaftlichen Miteinanders.
Ein herzlicher Dank gilt dem Evangelischen Hochschulbeirat für die Organisation dieser wichtigen Veranstaltung

"Best Paper Award" geht an Mitglieder des EUS-Teams
Herzlichen Glückwunsch an Dr. Johannes Gerken und Alba Kugelmeier-Lopez, die von der Sektion "Policy-Analyse und Verwaltungswissenschaft" der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft mit dem "Best Paper Award für Nachwuchswissenschaftler" ausgezeichnet wurden. Ihr Beitrag mit dem Titel "Revised Coordination within the European Commission: Breaking up Policy Silos or Building New Bottlenecks?" erhielt die meisten Stimmen der anwesenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Jahrestagung der Sektion, die am 12. und 13. März in Magdeburg stattfand. In ihrer Arbeit stellen Kugelmeier-Lopez und Gerken einen neuen Ansatz vor, um die fortschreitende Präsidentialisierung der Europäischen Kommission mithilfe der Netzwerkanalyse zu messen.

COREX-Jahreskonferenz 2026 in Zagreb
Dr. Gerken nahm an der diesjährigen COREX-Konferenz in Zagreb teil, an der Forscherinnen und Forscher aus mehr als 30 Ländern zusammenkamen. COREX wird von der COST Association finanziert und ist ein Netzwerk von Forschenden, die sich vergleichend mit Exekutivdreiecken, bestehend aus Exekutivpolitiker:innen, Spitzenberater:innen und hochrangigen Beamt:innen, befassen. Als Teil des Nettzweks tragen Dr. Gerken und Prof. Heidbreder Forschung zur Struktur von Exekutivdreiecken in der Europäischen Kommission (Arbeitsgruppe 1) und zu den Karrierewegen der Amtsträger:innen im Dreieck (Arbeitsgruppe 2) bei. Beide leiten zudem eine neue Untergruppe zu Mehrebenenkarrieren in der Europäischen Union, die während des Treffens in Zagreb gegründet wurde. Die Arbeitsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, ebenenübergreifende Karrierewege in der EU zu untersuchen, eingebettet in die breitere Debatte über einen sich entwickelnden Europäischen Verwaltungsraum.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Fotoquelle: https://www.linkedin.com/company/cost-corex/
PROSPER Workshop 2026
Am 23. und 24. April nahm Prof. Heidbreder an der PROSPER-Konferenz "Die EU als Solidaritätsunion" an der Aristoteles-Universität in Thessaloniki teil.
Ihr Vortrag konzentrierte sich auf die anhaltenden Veränderungen in der Mehrebenenregierung, die auf den sich wandelnden Förderregeln und den geplanten Reformen des langfristigen EU-Haushaltsmangaments beruhen.
Der Lehrstuhl und sein Team sind Teil des PROSPER-Netzwerks. Weitere Informationen finden Sie unter: https://prospernetwork.eu/event/the-eu-as-a-union-of-solidarity/

